Glyptothek Etsdorf – ein EUROPA TEMPEL

Die GLYPTOTHEK ETSDORF in der Gemeinde Freudenberg ist ein Gemeinschaftsprojekt des Etsdorfer Künstlers Wilhelm Koch.

Ein transnationales Denkmal für 2500 Jahre Demokratie und für den Europäischen Gedanken. Der Europäische Gedanke entstand nach den schlimmen Erfahrungen im zweiten Weltkrieg. In einer erneuerten europäischen Gesellschaft sollte es keine Unterdrückung von Minderheiten oder bewaffnete Konflikte mehr geben, sondern Gemeinsamkeiten der Europäer in Geschichte und Kultur sollten verstärkt ins Bewußtsein der Menschen gerufen werden – „in Vielfalt geeint“.

Es handelt sich um ein Baukunstwerk von Bürgern für Bürger. Der Entwurf stammt vom Münchner Architekten Peter Haimerl. Die Umsetzung der Säulenhalle erfolgt in Beton. Das Motiv der klassischen Säulenhalle greift historische Bezüge zur Glyptothek München, dem Aphaia-Tempel auf der Insel Aigina und zur Walhalla (dem bekanntesten Bauwerk der Oberpfalz) auf. Die Größe ist 15 x 30 x 10,5 Meter in Anlehnung an den griechischen „Aphaia-Tempel“ (500 v. Chr.) auf der Insel Ägina vor Athen. 

Die „Stiftung Glyptothek Etsdorf Oberpfalz“ ist der Träger des Denkmals und des Geländes. Der „Verein der Freunde der Glyptothek Etsdorf“ unterstützt die Realisierung, den Unterhalt und den Betrieb des Denkmals.
Im TEMPEL MUSEUM wird seit 2010 das Projekt ausführlich präsentiert und es finden wechselnde Ausstellungen von Künstlerinnen und Künstlern und zu den Themen Demokratie und Europa statt.

Das Gemeinschaftsprojekt wird durch ehrenamtliche Helfer, Sponsoren, Säulenpaten, Tempelpaten, Paten von „Bausteinen der Demokratie“ und Firmen ermöglicht. Die Ausführung erfolgt sobald die Finanzierung gesichert ist bzw. ein großer Förderer gefunden ist

Die Glyptothek soll in Sichtweite der Europastraße E50 Prag-Nürnberg-Paris bei Etsdorf ausgeführt werden. 

www.glyptothek-etsdorf.de
www.tempel-museum.de
www.tempel-marathon.de

Diese moderne Säulenhalle soll und möchte als ein Ort verstanden werden, an und in dem Demokratie- und Europakontexte thematisiert werden, und sei es in kontemplativer Form – ein Ort für ästhetische Diskurse und Zivilcourage, für Partizipation und Bürgersinn. Das Projekt gehört in den Bereich der Public Art, einer künstlerischen Auffassung, die den Schwerpunkt vom Produkt auf den Prozess verschiebt, auf Kommunikation im Sinne ideeller Wertschöpfung, auf das menschliche Miteinander an sich und sein Auftreten in den Spielräumen soziologischer, geschichtlicher und kultureller Bedingungen. 

Nach der Ruhmeshalle in München für bayerische Persönlichkeiten und der Walhalle in Regensburg für deutschsprachige Persönlichkeiten - nun das transnationale Denkmal - GLYPTOTHEK Etsdorf / Europa-Tempel für alle Bürger Europas. Ein Leuchtturmprojekt der Zivilgesellschaft errichtet von Bürgern und Firmen.

Die Stiftung Glyptothek Etsdorf sucht weiter Förderer damit dieses Bauwerk errichtet werden kann.